13.03.2010 21:51 Uhr
von ![]()
Standort/Region: Taunus
Hallo Herr Eberts,
nachdem nun meine Bambusse den kalten Winter super überstanden haben,sieht meine vor ca. 9 Jahren ausgepflanzte Hanfpalme jämmerlich aus: fast alle Blätter sind zu 90 % erfroren. Kann ich was mit irendwelchen Nährstoffen ("Nahrungsergänzungsstoffen") tun um die Pflanze etwas aufzupäppeln als nur abwarten? Ich finde leiden nirgends einen Hinweis auf Dünger etc. in der Literatur: nur immer den Satz: warten sie ab!
Wie groß ist die Regenerierungsfähigkeit?
Sorry, dass ich Sie nun mal mit etwas anderem
als Bambus anschreibe!
Viele Grüße und ein erholsames Wochenende
Alexander H.
13.03.2010 23:19 Uhr
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Standort/Region: Steiermark / Graz
Meine Palme habe nicht gut genug mit Flies abgedeckt und jetzt musste ich fast alle Bläter bis auf eines weggeschnitten. Da kann man nur hoffen, dass sie neue Blätter nachkommen. Ansonsten kann man noch düngen. Ich frage mich auch wie lange meine braucht um neue Blätter zu bekommen....
14.03.2010 14:10 Uhr
von ![]()
Düngen sie niemals Pflanzen die schwer geschädigt sind und kaum (oder keine) Blätter mehr haben.
Sie schaden der Pflanze nur noch mehr. Düngen erst wenn die Pflanze sich erholt und wieder Blätter da sind. Nur dann kann die Pflanze mit dem Dünger auch etwas anfangen.
Grüße,
Steffen
14.03.2010 16:49 Uhr
von ![]()
Standort/Region: Taunus
Hallo Herr Greiner,
danke für die Antwort. Ich habe auch gelesen, dass die vertrockneten Palmenblätter nur soweit zurückgeschnitten werden sollen bis sie wieder grün sind, damit die Pflanze noch mit den restlichen gesunden Teilen Photosyntese machen kann.
Mit besten Grüßen
Alexander H.
14.03.2010 17:02 Uhr
von ![]()
Standort/Region: Baden im Vorfrühling
hallo Steffen,
schön, daß du hier reinschaust. ja, ich schüttle manchmal den kopf. warum?
wenn ein bambus "stroh" ist- vielleicht weil er, als er es gebraucht hat, kein wasser bekommen hat.... dann meinen es die leute gut und wollen ihn durch häufige wassergaben, und vielleicht ne menge dünger, ins leben zurückholen. dabei hat die pflanze keinerlei grün, verdunstet nicht, braucht also nix. nur ruhe.
vorhin war jemand da, ein junges paar, nette leute aber eben wenig gespür für die bedürfnisse von pflanzen, woher sollen sie auch?
denen hab ich gesagt, daß man einem schwerstkranken, einem patienten, der ums leben kämpft, ja auch kein eisbein mit sauerkraut und einem humpen bier hinstellen wird. haferschleimsüppchen oder erst mal garnix. oh, tropf! eigentlich ist alles ganz einfach, man muss sich aber etwas in die pflanze versetzen.
und im zweifelsfall kann man sich hier etwas rat holen.
noch eine woche lang, so schätze ich, wird unser Forum als Kummerkasten dienen aber dann können die pflanzenfreunde endlich wieder raus und im garten arbeiten. gruß und eine gute woche wolfgang
16.03.2010 08:47 Uhr
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solange sie den speer nicht ziehen können ist alles ok. das wird wieder.
falls sie diesen doch ziehen können sieht es nicht so gut aus obwohl noch eine min. chance besteht sie durch zu bekommen (hormon).
16.03.2010 21:33 Uhr
von ![]()
Standort/Region: MKK
Leider schon der zweite richtig fiese Winter für Palmen und manch andere Exoten. Bei Hanfpalmen ist die Erreichung von Temperaturgrenzen kritisch, unter -15°C bedeutet jedes Grad weniger deutlich mehr Schäden. War die Palme irgendwie geschützt? Vor allem in "Strahlungsnächten" (klirrend kalte sternklare Winternacht über Schnee) sollte man ihr den Blick auf den Himmel nicht zumuten.
Den Anblick teilt Ihre Palme mit vielen anderen, aber daß die Wedel weitgehend hin sind, bedeutet noch nichts. Solange der Speer noch sitzt, würde ich einfach nur beobachten, ob sie bei wärmeren Temperaturen mit dem Wachstum anfängt. Ggf. die Speerhöhe mit einem Farbstrich markieren, dann sieht man's besser.
Und auch falls man den irgendwann ziehen kann, noch nicht aufgeben. Es kann im Laufe der nächsten Monate durchaus noch was kommen. Wenn sie sich aber bis zum Herbst nicht weitgehend regeneriert hat, würde ich ihr im darauffolgenden Winter nicht viel zumuten - 2x "auf die Mütze" könnte einmal zuviel sein...