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Temperatur

Hier in Deutschland kann man sagen: Je wärmer es ist, desto wohler fühlt sich der Bambus. Viel wichtiger ist das Thema ‚Kälte’, vor allem tropische Bambusse können sich bei unseren kalten Wintern nicht richtig entwickeln, daher finden Sie diese nicht in unserem Sortiment.

Eigentlich sind die Bambusse hier, verglichen mit ihrer Heimat, verkrüppelte Zwerge. Ein Phyllostachys pubsecens (auch bekannt unter dem Namen Moso) wird in Asien auch mal 30m hoch, die Halmstärke erreicht 15cm. Bei uns in Italien kommt dieselbe Pflanze auf 20m, in der Rheinebene auf 10m, auf der rauen Alb würde sie den ersten Winter nicht überleben. Ein ausschlaggebender Faktor für die optimale Entwicklung ist die Wärmesumme.

Sonne

Bambusse sind Kinder der Sonne, aber Sie finden leicht auch Sorten für einen schattigen Standort. Eine generelle Aussage kann hier nicht getroffen werden. Fargesien rollen bei direkter Sonneneinstrahlung schnell die Blättern, dies dient der Pflanze als Sonnen- und Verdunstungsschutz. So schnell wie die Blätter eingerollt sind, werden sie wieder entrollt.

Wind

Bambus-Halme sind äußerst flexibel, sie biegen und beugen sich im Wind, brechen tun sie kaum. Problematisch wird es, wenn die Halme fixiert werden. An dieser Stelle treten extreme Belastungen auf, meist knicken die Halme dann an dieser Befestigung ab.

Der Wind kann auch für einen erhöhten Wasserbedarf sorgen, da er die Verdunstung erhöht. Ein selten beachtetes Problem sind die trockenen Ostwinde im Winter, häufig treten hier Blattschäden auf, die durch richtigen Winterschutz reduziert werden.

Man kann eine Bambus-Hecke auch als Windschutz pflanzen, die Pflanzen halten das aus!

Schnee

Nasser Schnee kann den Bambus niederdrücken, aber nicht brechen. Es genügt den nassen Schnee mit Hilfe eine langen Stiels abzuschütteln und ihr Bambus wird sich wieder aufrichten!

 

 

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